Immer knapp an der Perfektion vorbei….

Neulich blickte ich mich in meiner Wohnung um, die Putzfrau war am Morgen da gewesen, alles war sauber. Ein gutes Gefühl. Alles fertig, alles schön.

Dann streifte mein Blick die zwanzig ungelesenen Bücher im Regal. Die Kommode musste aufgeräumt werden. Der Hometrainer stand unbenutzt herum. Im Kleiderschrank hingen etliche Hosen, die erst wieder passen würden, wenn ich zwei bis drei Kilo abgenommen hätte.

Fertig? Wohl eher nicht. 
  
Dunkle Gedanken begannen, wie Vögel um meinen Kopf zu kreisen. Ich entschied, ihnen nicht zu erlauben, sich bei mir einzunisten. Stattdessen fragte ich mich: Was ist das Gute am Unfertigen und Unperfekten? Einfach leben, antwortete meine innere Stimme. Ich setzte mich mit einem Kaffee und ein paar Keksen auf den Balkon und hielt mein Gesicht in die Sonne.

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Eine Antwort zu Immer knapp an der Perfektion vorbei….

  1. Stephanie Maltzan schreibt:

    Heißt Perfektion nicht, sich stets selber voll uns ganz unter Kontrolle zu halten und die eigenen Emotionen zu vernachlässigen. Wie alles gibt es die goldene Mitte, die ich aber gerne zugunsten meiner Emotionen mal verlasse.

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