Sprache, Fußball und NLP

Vor ein paar Tagen las ich in der TV-Spielfilm einen Artikel von Arnd Zeigler, Sportfans sicherlich ein Begriff, der sich mit sog. „Fieldinterviews“ nach Fußballspielen befasste. Sein Fazit: Wenn Fußballer im Interview nach dem Spiel keine gute Figur machen, kann das auch an der Art der Fragestellung des Journalisten liegen. Wie wir im NLP wissen, ist es eine Kunst, gute Fragen zu stellen. (Bis dahin dachte ich, Journalisten würden darin ausgebildet?!)

Wenn ich von meinem Gegenüber wirklich etwas Substanzielles erfahren möchte, ist es nützlich, offene Fragen zu stellen. Demgegenüber bieten geschlossene Fragen nur sehr begrenzte Antwort- und Erkenntnismöglichkeiten, wie Herr Zeigler an den folgenden Beispielen zeigt:

Frage des Reporters: „Na, nun haben Sie sicher einen mächtig dicken Hals, was?“ Antwort: „Ja.“ Frage: „Sie haben in der 40. Minute unbedrängt den Ball verstolpert und so dem Gegner das Siegtor ermöglicht. Das fühlt sich nicht gut an, oder?“ Antwort: „Nein.“ Frage: „Das war ein sehr umkämpftes Unentschieden, und Sie haben ein sehr starkes Spiel gemacht, aber ich glaube, Sie hätten heute lieber gewonnen, oder?“ Antwort…. Na, rate mal!

Kleiner Test zum Abschluss: „Dieser Blogbeitrag hat dir doch bestimmt neue Erkenntnisse gebracht, oder?“ ODER: „Was kannst du aus diesem Blogbeitrag für deine alltägliche Kommunikation mitnehmen?“ 🙂

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Begegnungen

Vor kurzem berichtete eine fb-Freundin (Leserin und Rezensentin meines Buchs, leider kenne ich sie nicht persönlich), ein Betrunkener habe ihrem Mann auf der Straße einen Blumenstrauß mit den Worten „Geben Sie das Ihrer Frau!“ in die Hand gedrückt. Auf dem Preisschild stand ihre Glückszahl, und farblich passte der Strauß genau ins Wohnzimmer! 

Unerwartete Begegnungen und Begebenheiten sind es doch, die uns ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und uns den Tag versüßen können. 

So ging es mir gestern, als ich früh am Morgen mein Auto in die Werkstatt bringen musste. Zwar stellt das Autohaus keinen kostenfreien Leihwagen mehr zur Verfügung; man wird jedoch auf Wunsch nach Hause gefahren. Mein Chauffeur erwies sich als 72jähriger Gentleman, der für mich die Autotür öffnete und mir erzählte, dass er für das Autohaus in ganz Deutschland Autos abliefert oder abholt. Nach zwei Wochen Tauch- und Schnorchelurlaub in Ägypten sei er froh, wieder arbeiten zu dürfen. Und für mich fast das Spannendste: er ist ein Neffe des verstorbenen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch! 

Wie heißt es so schön: This made my day! 🙂 

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Good News!

Es wurde Zeit für eine Auffrischung – und nun ist es geschafft: Dank Philipp König von okapidesign Köln erstrahlt meine website in neuem Glanz! 

Auf der website: alle Infos zur NLP-Practitioner-Ausbildung, die DEFINITIV im Januar 2013 beginnt! Noch wenige Plätze frei! 

Seit gut 3 Wochen bin ich auf facebook, und ja, es ist Arbeit. Seltsamerweise macht es mir auch Spaß. Wer hätte das gedacht. 

FAZIT: Es gibt eine richtige Zeit für alles. Es ist gut, dem eigenen inneren Gefühl, den Impulsen, der Intuition zu folgen. 

 

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Flexibilität

Neulich fiel mir eine meiner Lieblingsgeschichten wieder ein:

Ein Mann hat einen Hund, der auf dem Wasser gehen kann. Und weil er so stolz darauf ist, fährt er zusammen mit einem Freund mit dem Boot auf einen See hinaus, wo sie Enten jagen wollen. Der Mann zielt auf eine Ente, die Ente fällt ins Wasser, der Hund springt aus dem Boot, läuft übers Wasser und holt die Ente ins Boot.

Der Mann sieht seinen Freund an. Der Freund sagt – nichts. Vielleicht, denkt der Mann, hat er’s ja nicht gesehen. Er schießt wieder eine Ente, Ente fällt ins Wasser, Hund läuft übers Wasser, holt die Ente ins Boot. 

Der Freund sagt wieder nichts und schaut weg. Der Mann hält es nicht mehr aus. „Hast du gesehen, was mein Hund kann?“ „Jaaa“, antwortet der Freund, „dein Hund kann nicht schwimmen.“ 

Eine Geschichte über Flexibilität. Ich zum Beispiel wollte nie auf Facebook sein, bis mir eine sehr liebe Freundin, nennen wir sie Mary, die Vorteile klar machte und die ersten Schritte erleichterte. Jaaa, und nun… 🙂  

P.S.: Beginn der nächsten Ausbildung zum NLP-Practitioner ist voraussichtlich Oktober 2012. Flexibilität…

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Win-Win

Neulich in Hooksiel kaufte ich am Stand der Wangerlandlotterie ein Los für 1 €. Ich wollte keinen Hauptgewinn, hätte weder für das Fahrrad noch für das Fässchen Jever-Pils Verwendung gehabt.

Mein Los verschaffte mir die Auswahl zwischen einem Teeglas mit aufgedrucktem Leuchtturm, einem kitschig-bunten Kaffeebecher, den selbst die Losverkäuferin scheußlich fand und einem Flaschenöffner in Form eines rot-weißen Rettungsrings, auf dem „Watt mutt, datt mutt“ stand.

Während ich noch überlegte, welches Teil ich am ehesten meinem Haushalt zumuten könne, trat ein Ehepaar in meinem Alter an den Stand. „Sie“ kaufte ca. 8 Lose, „er“ beriet mich: das einzige, was ich nehmen könne, sei doch wohl das Teeglas, das könne man überall hinstellen. Sie hätten das auch bereits gewonnen.

Ich sah ein, der Mann hatte recht. Ich entschied mich für das Teeglas und wartete, was die beiden wohl davontragen würden. Nach etlichen Nieten endlich ein Gewinnlos: ein Päckchen ostfriesische Kekse. Der Mann und ich musterten uns ein paar Sekunden. Dann sagte er beherzt: Am besten tauschen wir. Ich sofort: Super-Idee!

Er sagte, damit hätten sie jetzt wenigstens zwei gleiche Teegläser. Und die Keks-Kalorien blieben ihnen erspart. Zufrieden gingen wir davon. Hans im Glück in Hooksiel. Und außerdem noch das Weltkulturerbe Wattenmeer unterstützt. Kann man/frau mehr wollen?

Und was die Kalorien angeht: die Kekse kommen in die Seminarkeksdose.

Im NLP nennen wir das eine Win-Win-Situation. 🙂

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Meine Schwester Hilde…

… schnitzt diese zauberhaften Holzfiguren, auch gern auf Bestellung!Image

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Immer knapp an der Perfektion vorbei….

Neulich blickte ich mich in meiner Wohnung um, die Putzfrau war am Morgen da gewesen, alles war sauber. Ein gutes Gefühl. Alles fertig, alles schön.

Dann streifte mein Blick die zwanzig ungelesenen Bücher im Regal. Die Kommode musste aufgeräumt werden. Der Hometrainer stand unbenutzt herum. Im Kleiderschrank hingen etliche Hosen, die erst wieder passen würden, wenn ich zwei bis drei Kilo abgenommen hätte.

Fertig? Wohl eher nicht. 
  
Dunkle Gedanken begannen, wie Vögel um meinen Kopf zu kreisen. Ich entschied, ihnen nicht zu erlauben, sich bei mir einzunisten. Stattdessen fragte ich mich: Was ist das Gute am Unfertigen und Unperfekten? Einfach leben, antwortete meine innere Stimme. Ich setzte mich mit einem Kaffee und ein paar Keksen auf den Balkon und hielt mein Gesicht in die Sonne.

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